Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation – eine Herausforderung, heute und morgen

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Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation – eine Herausforderung, heute und morgen

Professor Dr. Jan Kühnisch

Wed 19 Sep, 04:00 pm

Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation – eine Herausforderung, heute und morgen:

Etwa 10-20% aller Kinder bzw. Jugendlichen in Deutschland sind von einer
Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH) betroffen. Damit wird deutlich, dass die MIH die am Häufigsten vorkommende Strukturstörung der Zahnhartsubstanz ist. Neben dem klinischen Erscheinungsbild, dem aktuellen Wissensstand zur Ätiologie und Pathogenese sind die Besonderheiten bei der Therapie im Vergleich zur konventionellen Kariestherapie von enormer Bedeutung für die Praxis. Dabei haben sowohl die Defektausdehnung, der Zustand des Endodonts als auch die Kooperation des kindlichen Patienten einen direkten Einfluss auf die Wahl der Therapie. Zusätzlich stellt eine diagnostizierte MIH den behandelnden Zahnarzt nicht nur vor eine momentane Herausforderung sondern hat auch immense Bedeutung für die zukünftige Betreuung des Patienten.